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Archiv für August 2010

Ich habe endlich mein Fahrzeug mit Felgenaufkleber optisch aufgewertet. Die Qual der Wahl war immens, da es viele Anbieter in diesem tertiären Sektor gibt.

Was mir schnell aufgefallen ist das die meisten Anbieter eine Haltbarkeit von nur 5-7 Jahren angeben. Wer schon mit Folienverklebung zu tun hatte sollte gleich merken das solche Felgenaufkleber nicht immer lange halten da hier beim Folieneinkauf etwas gespart wird. Für Felgenaufkleber sollte die Folie von Oracel ab 751 verwendet werden. Diese Felgenaufkleber sind am besten geeignet und haben eine Haltbarkeit von bis zu 10 Jahren im Außenbereich. Einen Anbieter konnte mir bestätigen, dass die oben genahten Felgenaufkleber für die Herstellung  nur Oracel verwenden und der Preis war auch super! Also habe ich meine Felgenaufkleber bestellt und nach kurzer Versandzeit bei schönem Wetter an den Felgen meines Fahrzeuges angebracht. Es ist erstaunlich was Felgenaufkleber am optischen Look ausmachen. Einfach mal die Google Bildersuche nutzen um ein paar Beispiele zu sichten. Der Hersteller wurde weiter oben im Text verlinkt. Für alle die auf den Geschmack  der Felgenaufkleber gekommen sind. Dies ist natürlich nur eine Empfehlung.

Überblick

Zunächst wird in Kapitel 2 die Zielsetzung dieser Arbeit erläutert. Kapitel 3 ist der Hauptteil dieser Ausarbeitung, hier werden die zwei Formen der Zusammenarbeit vorgestellt und im Kapitel 4 kurz zusammengefasst.

Ziele

Ziel dieser Arbeit ist es, beide Formen der Zusammenarbeiten zu vergleichen und die Ergebnisse klar darzustellen. Kerngedanke dabei ist, den Leserinnen und Lesern einen schnellen Überblick über die Unterschiede zwischen den Formen zu verschaffen.

Zusammenarbeit

Teamarbeit besteht aus einer Gruppe von mehreren Personen, die gemeinsam ein Ziel verfolgen, indem sie zusammen arbeiten und Probleme lösen. Dadurch hat man die Möglichkeit voneinander zu lernen und Ansichten auszutauschen. Ein weiterer Punkt ist die Vermeidung von Einsamkeit und die Hilfsbereitschaft in der Gruppe. Doch leider gibt es auch Nachteile wie zum Beispiel die Unterdrückung von zurückhaltenden Personen und die vergrößerte Konfliktbereitschaft.

Eine Zusammenarbeit ist dann sinnvoll, wenn die Aufgaben für eine Person zu umfangreich oder zu schwierig sind. Durch die erweiterten Informations- und Kommunikationstechnologien sind die Teamarbeiten nicht mehr standortabhängig.

3.1 Virtuelle Zusammenarbeit
In den letzten Jahren ist das Interesse an der virtuellen Zusammenarbeit in den Teams durch die Globalisierung wesentlich gestiegen. Die Informations- und Kommunikationstechnologie ist weit entwickelt worden, dadurch können virtuelle Teams Verbindungsnetze benutzen, die die ortsunabhängige Zusammenarbeit vereinfacht.

Bei der virtuellen Zusammenarbeit streben die Mitglieder ein gemeinsames Ziel, das meist durch das Internet erfolgt. Es gibt wichtige Punkte, die zu beachten sind. Ein Beispiel ist die Zeitplanung. Man sollte die verschiedenen Zeitzonen beachten, die sonst zu Missverständnissen führen. Ein anderes Beispiel ist die Zuverlässigkeit der Medien. Die Medien sollten vor dem Meeting getestet werden, die einwandfrei laufen sollten. Trotzdem sollte man jede Zeit mit technischen Störungen rechnen und sie so schnell wie möglich beheben.

3.1.1 Die sechs Säulen des Vertrauens bei der virtuellen Zusammenarbeit Vertrauensvolle Beziehungen ruhen auf einem Fundament aus sechs Säulen. Diese sechs Säulen entscheiden – je nach Situation – mehr oder wenig stark darüber, ob sich Vertrauen bilden kann. Vertrauen kann nur dadurch zu einem Merkmal der Organisation und des Handelns ihrer Mitarbeiter werden, wenn jeder sein Handeln an den sechs Säulen des Vertrauens orientiert. (Steinheuser, 2004, S. 81)

In (Steinheuser, 2004, S. 81) werden die sechs Säulen aufgezählt und näher definiert.

1. die Bekanntheit des Gegenübers:
„Bekanntheit ist der Schlüssel zum Vertrauen“ (Giddens, 1996, S. 153).
Vertrautheit im Sinne von Bekanntheit ist also die Basis jeglichen Vertrauens (Steinheuser, 2004, S. 81).

Steinheuser ist auf die Idee gekommen, dass wenn sich die Teams besser kennen lernen würden, mehr Vertrauen herrschen würde.
Man sollte persönliche Beziehungen aufbauen und auch face-to-face-Kooperationen durchführen.

2. seine Kompetenz:
Um als kompetenter Partner wahrgenommen zu werden, sollte man die Kompetenzen und das Leistungsvermögen, aber vor allem die Kooperationserfahrungen und –erfolge darstellen. Man sollte die erwähnten Möglichkeiten ausnutzen um sich bekannt zu machen (Steinheuser, 2004, S. 83).

3. seine Glaubwürdigkeit:
Laut Steinheimer gilt als vertrauenswürdig, wer glaubwürdig ist. Glaubwürdigkeit ist dann ein Verhalten, wenn es sowohl verbal als auch nonverbal Bestand hat. Dieses Verhalten wird als konsistent bewertet. Konsistentes Verhalten sei nicht nur die Voraussetzung für Glaubwürdigkeit, sondern auch dafür, dass man das Verhalten des Gegenübers relativ verlässlich vorhersagen kann.

4. seine Kommunikationsweise
Folgende Punkte sind laut Steinheimer zu beachten, damit Information und Kommunikation gut funktionieren:

  • hohe Zugänglichkeit und Ansprechbarkeit aller Beteiligten, um vollständige und ehrliche Informationsvergabe und –aufnahme zu sichern.
  • Informations- und Kommunikationsmedien müssen so eingesetzt werden, dass die vorhandenen Informationen und Daten sowie die diversen Informationsquellen in Verbindung zu einem offenen und effizienten Kommunikationsverhalten gebracht werden (Gora, 2001).
  • Man sollte die Mitarbeiter von Anfang an an der Entwicklung des Kommunikationssystems beteiligen.
  • Ausreichende Gelegenheiten für informelle Kontakte schaffen, damit sich das Gefühl sozial gravierende Verluste zu erleiden, bei den Mitarbeitern erst gar nicht entwickeln kann.
  • Ziele offen legen und mit dem Partner vergleichen.
  • Gegenüber dem Kooperationspartner offen und ehrlich sein. Sogar durch negative Nachrichten wird Vertrauen verschafft.

5. die Wertschätzung:
Die Säule Wertschätzung bezieht sich auf Merkmale, die dem Vertrauenden erlauben, dem Gegenüber wohlwollende Absichten und damit Vertrauenswürdigkeit zuzuschreiben. Wertschätzung kennzeichnet im Grunde unsere Beziehung zum anderen. (Steinheimer, 2004, S. 88).

6. die Entlastung:
Zu der Entlastung, die Rahmenbedingungen bieten, schreibt Steinheimer:

Rahmenbedingungen stützen das Vertrauen ab. Obwohl viele Autoren Vertrauen als eine kostengünstige Alternative zur Kontrolle bezeichnen, gehen sie nicht davon aus, dass Vertrauen die Kontrolle vollständig ersetzen kann. Vertrauen wird immer unter ganz bestimmten Erwartungen geschenkt, deren Einhaltung überprüft wird.
Vertrauen und Kontrolle müssen somit zu einem ausbalancierten Verhältnis finden. Das Ausmaß der Kontrolle und die Höhe des Vertrauens stehen dabei in einem wechselseitigen Abhängigkeitsverhältnis. Je geringer das Vertrauen ist, desto höher wird die Kontrolle sein und umgekehrt (Steinheimer, 2004, S. 89).

3.2 Face-to-face-Zusammenarbeit
Im Gegensatz zu der virtuellen Zusammenarbeit, ist die face-to-face-Zusammenarbeit standortabhängig. Das Team muss vorher das Ort und die Uhrzeit bestimmen und alle Beteiligten sollten pünktlich erscheinen. Schwieriger und teurer wird es, wenn das Treffen im Ausland gemacht wird. Da sollte man überlegen, ob eine virtuelle Zusammenarbeit sinnvoller wäre. Man verliert viel Zeit auf der Reise und Reise- und Unterkunftskosten kommen hinzu. Es könnten unterschiedliche Software Versionen benutzt werden, die nicht mit dem eigenen identisch sind.

Durch diese Zusammenarbeit, können sich die Teams besser kennen lernen und dadurch Vertrauen zueinander aufbauen. Man muss nicht mit Störungen rechnen, die plötzlich auftauchen können und man kann sich auch mit der Körpersprache verständigen.

Man sollte bei der face-to-face-Zusammenarbeit im Ausland aufpassen, dass man die Kultur oder die Ehre des anderen nicht verletzt.

Worauf man im Ausland beachten sollte:

Allgemein:

  • Pünktlichkeit, diszipliniertes Verhalten und höflich sein.
  • man sollte das Essen das serviert wird, wenigstens probieren, auch wenn man es nicht kennt.

Finnland:

  • eine Einladung in die private Sauna von einem Geschäftspartner ist eine Ehrerbietung und sollte nicht abgelehnt werden.

Frankreich:

  • keine Geschäftstermine zwischen Juli und August vereinbaren.

USA:

  • korrekte und dunkle Kleidung.
  • intensiven Blickkontakt gegenüber Geschäftspartnerinnen vermeiden.

Kanada:

  • bei einer Einladung sollte man sich mit Blumen bedanken, nie mit weißen Lilien.

China:

  • Begrüßung mit Verbeugung.
  • weiß gehört zu den Trauerfarben, deshalb nicht erwünscht.

Zusammenfassung und Ausblick

Die virtuelle Zusammenarbeit kommt heutzutage öfter vor als die face-to-face-Zusammenarbeit, da viele Unternehmen sich im Ausland verbreitet haben. Durch die Videokonferenz sind die Teamarbeiten leichter und schneller zu erledigen, viele Kosten fallen weg und die Arbeit wird frei gestaltet. Da sich die Informations- und Kommunikationstechnologien immer weiter entwickeln, wird die Qualität der Medien besser und dadurch wird die virtuelle Zusammenarbeit beliebter.
Die face-to-face-Zusammenarbeit wird trotzdem erhalten bleiben, sonst würde das Vertrauen zwischen den Menschen verloren gehen und die Menschen würden nur noch Computerabhängig werden.

Virtuelle Zusammenarbeit

Vorteile:

  • keine Reisekosten
  • Reisezeit entfällt
  • ortsunabhängig
  • schnell erreichbar
  • internationale Erweiterung möglich
  • verschiedene Zeitzonen

Nachteile:

  • kulturelle Unterschiede beachten
  • Computer mit Internetanschluss notwendig
  • kann oft zu Störungen kommen oder durch das Mikrofon falsch verstanden werden
  • Zeitplanung durch die verschiedenen Zeitzonen
Face-to-face-Zusammenarbeit

Vorteile:

  • sehr gute Kommunikation
  • persönlicher Kontakt
  • andere Länder besuchen
  • nicht nur am Computer gebunden
  • Verwendbarkeit von Flipcharts

Nachteile:

  • hohe Reisekosten
  • verliert Zeit bei der Reise
  • Raumkosten
  • an einen Ort gebunden
  • kulturelle Verhaltensunterschiede beachten

Quellenverzeichnis

Verwendete Quellen

De Pillis, Emmeline; Furumo, Kimberly (2006). Virtual vs. face-to-face teams: deadbeats, deserters, and other considerations. In: ACM (Hrsg.).  SIGMIS CPR ’06: Proceedings of the 2006 ACM SIGMIS CPR conference on computer personnel research. Claremont, California, USA, S. 318-320

Giddens, A (1996). Leben in einer posttraditionalen Gesellschaft. In: Beck U, Giddens A, Lash S (Hrsg) Reflexive Modernisierung. Suhrkamp, Frankfurt am Main, Deutschland, S 113-194

Gora, W (2001). Virtuelle Organisationen. Vertrauen als Managementkonzept. In: Mihai N (Hrsg) trust//das.prinzip.vertrauen. Beiträge zum internationalen Kolloquium „Vertrauen. Das 21. Jahrhundert und darüber hinaus“. Synchron, Heidelberg, S 321-360

Steinheuser, S; Zülch, J (2004). Kann personales Vertrauen virtuell produziert und reproduziert werden? In: Engelien M, Meißner K (Hrsg) Virtuelle Organisation und neue Medien 2004 – Workshop GeNeMe 2004 Gemeinschaft in Neuen Medien. EUL, Lohmar, S 361-372

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